Verkehrsverein Behringen e.V.
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Friedwald

Die Waldführungen zum FriedWald Lüneburger Heide beginnen am Waldparkplatz (Sellhorner Weg) in der Nähe der Ortschaft Behringen. Eine halbstündige Wanderung oder eine romantische Kutschfahrt führt in den schönem Laubmischwald, der zum Niedersächsischen Forstamt Sellhorn gehört. Der FriedWald, eine etwa zwei Kilometer lange Laubbaum-Allee, ist nicht weit entfernt von typischer Heidelandschaft mit Wachholdern, Schafherden und Bienenkörben.
Entstanden ist dieser Wald vor etwa 150 Jahren, um die sandigen Heidewege kenntlich zu machen und vor dem Wind zu schützen. Die ursprünglichen großen Buchen- und Eichenwälder Norddeutschlands waren nämlich durch menschliche Übernutzung verschwunden und der Heide gewichen. Ende des 19. Jahrhunderts wurden dann größere Bereiche der ehemaligen Heidegebiete wieder aufgeforstet. Besonders schöne Areale der ursprünglichen Heidelandschaft werden aber, unter anderem im Bereich der Gemeinde Bispingen, geschützt und gepflegt. Sie stellen einen wichtigen Bestandteil des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide dar. Geschützt werden aber nicht nur die offenen Heideflächen, sondern auch die vielfältigen Wälder, die sich aus den Aufforstungen der Heideflächen oder aus Ansamungen entwickelt haben.
Die ehemaligen Heidewege sind heute, über einhundert Jahren nach den früheren Heideaufforstungen, meist besonders eindrucksvolle alte, breite Laubwaldstreifen entlang von Waldwegen. Beliebte Wanderrouten führen, beginnend beim Waldparkplatz am Sellhorner Weg, durch diese Wälder und dann auf die offenen Heideflächen hinaus. Man kann anschließend den nahe gelegenen historischen Ort Wilsede besuchen, auf den Wilseder Berg, der die höchste Erhebung in der norddeutschen Tiefebene darstellt, steigen oder durch den uralten Wald Hainköpen und zum Radenbach laufen.
Ebenfalls im Naturschutzgebiet, etwa sieben Kilometer vom FriedWald entfernt, liegt das „Walderlebnis Erhorn“, dessen Mittelpunkt ein ehemaliger Heidebauernhof ist.
Umgeben von uralten Hofeichen liegt das Ausstellungshaus an einer weiten Wiesenfläche, dem Quellgebiet der Este. Es wurde vor 350 Jahren an der Stelle erbaut, an der es auch heute noch steht und ist eng mit der Geschichte der umgebenden Landschaft verbunden. Die Bewohner haben im Laufe der Jahrhunderte nicht nur die sie umgebende Natur und Landschaft verändert – auch auf die Geschichte des Hauses haben sie einen erheblichen Einfluss gehabt. Die Ausstellung erzählt davon. So beschreibt sie das Leben der ersten Bauern, die mit Quelle, Wald und fruchtbarem Boden ein Paradies vorgefunden haben, dass dann aber durch Raubbau verwüstet wurde – Sand nahm die Lebensgrundlagen. Später kam es zur Aufforstung, die Landschaft veränderte sich erneut. So geht es im Walderlebnis Ehrhorn um verschiedene Formen der Waldnutzung: Von der Heidebauernwirtschaft über die Kiefernmonokulturen bis zur heutigen Forstwirtschaft mit ihren strukturreichen, naturnahen Wäldern.
Im Ausstellungshaus wird viel geboten: Kulturelle Veranstaltungen „Ehrhorner Abende“, Waldführungen und Waldspiele mit Kindern und Jugendlichen und vieles mehr.
Die Landschaftsgeschichte der Lüneburger Heide ist auch Thema in den Informationshäusern der Ortschaften Wilsede, Döhle, Underloh und Niederhaverbeck. Landschaftstypische Unterkunft und Verpflegung ist in Hotels und Gaststätten der in der Nähe des Friedwaldes gelegenen Ortschaften Behringen, Volkwardingen und Wilsede, aber auch in allen anderen benachbarten Heideorten zu bekommen.

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